BENJAMIN MARTIN 

 

 

 

Benjamin Martin wurde 1989 im sächsischen Schlema geboren.

Nach Auslandsaufenthalten in Neuseeland, Australien und den USA, studierte er von 2010 bis 2014 Schauspiel am Max Reinhardt Seminar. Ende 2014 wurde er mit dem Würdigungspreis der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien ausgezeichnet.

Als Schauspieler war er sowohl am Wiener Burgtheater als auch auf den Salzburger Festspielen zu sehen und arbeitete unter anderem mit Künstlern wie Klaus Maria Brandauer, István Szabó, Heribert Sasse, Markus Schleinzer oder Matthias Hartmann zusammen.

Benjamin Martin lebt als freier Darsteller und Publizist in Deutschland und Österreich.

NEWS 

 

 

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„Es mag vielleicht abgedroschen klingen, aber man muss sich selber treu bleiben und darf sich nicht beirren lassen. Das ist womöglich die größte Herausforderung vor der junge Schauspieler heutzutage stehen.

Die Branche ist wahnsinnig oberflächlich und so hart, dass man schnell Gefahr läuft um das gebracht zu werden, was einem niemals ausgehen darf: Selbstvertrauen.“

VORHANG AUF,

AUGEN ZU UND DURCH 

 

 

 

[…] Nach dem dritten Glas Sekt und mehreren undurchsichtigen Geschichten aus Andis Familienleben und über seinen Selbstfindungstrip durch Visakhapatnam, beginnt er mir schließlich mit großen, untermalenden Gesten sein Regiekonzept zu erklären: 

„Benny, ich hab mir das so vorgestellt: Der William, das war ja auch so ein ziemlich durchgeknallter Typ, nich? Da will ich mal ganz dranbleiben. Also, die Fritzi, die is jetzt im dritten Monat schwanger, das is unsere Bühnenbildnerin, die is gerade dabei und baut uns eine riesengroße Fischflosse, so groß wie die Bühne. Brecht hätte diese Verfremdung geliebt! Das soll Verona sein. Gleichzeitig is das Teil aber auch ne Insel, auf der die Schauspieler gefangen sind. Da machen wir für euch ne supertolle Spielwiese draus. Die Capulets wohnen auf der rechten Flossenhälfte und die Anderen auf der anderen. Das hat aber nix mit Nazis zu tun, nich dass du das denkst. Der Scheitel in der Mitte der Flosse is die Grenze. Steht für das Schicksal. Fritzi meint, dass das Schicksal mit Pflanzen und Schlamm und Tang ausgekleidet werden soll. Manchmal hat man ja zu Hause so Zeug rumstehen, was man einfach nich mehr braucht. Immer her damit! Theater is so komplex! Was man da alles im Kopf haben muss! Ort, Zeit, Handlung! Wahnsinn! Weißt du eh, mach ich mir keine Sorgen bei dir. Ok. Ich weiß, ich weiß, das mag jetzt alles irgendwie erst mal ein bisschen verwirrend klingen, aber wirst sehen, das lohnt sich! Kannst de mir vertrauen! Ich pass schon auf dich auf!“ […] 

  

Der Schauspieler Benjamin Martin über das freie Schauspielerleben in Berlin 

Die Junge Bühne

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